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Das Klima auf Kur

Ein heilklimatischer Kurort – auch fürs Klima selbst: Seit September 2009 versorgt das Holzhackschnitzel-Heizwerk Kur- und Rehakliniken sowie Gewerbe- und Beherbergungsbetriebe zentral mit Fernwärme und verringert den CO2-Ausstoß im Vergleich zu Öl oder Gas um rund 2.900 Tonnen pro Jahr.

Damit löst modernste Technik herkömmliche und zum Teil überalterte Heizanlagen ab. In Scheidegg spart man nun 1,1 Millionen Liter Heizöl oder ebenso viel Kubikmeter Erdgas und lebt mit nicht nur sauberen, sondern auch insgesamt weniger Abgasen – und das sogar CO2-neutral.

Möglich wird dies durch die nachhaltige Verbrennung von nur so viel Biomasse, wie auch nachwächst, und von Holzresten aus der Landschaftspflege oder Sägewerken. Hierbei wird nur soviel CO2 freigesetzt, wie das Holz beim Wachsen der Luft entzogen hat. Würde es stattdessen verrotten, würde die gleiche Menge Kohlendioxid abgegeben. Als ständig nachwachsender Rohstoff ist Holz zudem ein klimaneutraler Energieträger.

Darüber hinaus muss dieser Brennstoff nicht per Öltanker oder Pipeline importiert werden, sondern wächst dort, wo wir gerne wandern oder joggen: vor unserer Haustür in den Wäldern des Allgäus.

Frische Luft für den Kurort

Laut Umweltbundesamt wird unsere Umwelt durch ein Holzheizwerk zu 85 bis 92 Prozent weniger mit CO2 belastet. Gutachter der Landesgewerbeanstalt Bayern befanden, dass die holzspezifischen Emissionen des Holzheizwerkes gering und bezüglich der Gesamtbelastung in Scheidegg vernachlässigbar sind: Sie unterschreiten den zulässigen Grenzwert für Luftkurorte sogar um das 150-Fache.

Übrigens: Die in der kalten Jahreszeit am Kamin sichtbaren Dampfwolken bestehen ausschließlich aus Wasserdampf.

Wie funktioniert das?

HHW in Aktion


Erleben Sie das Holzheizwerk Scheidegg in Aktion - mit einer bebilderten Animation... [ MEHR ]

HHW Scheidegg

Kennzahlen

Bauzeit: April bis Oktober 2009

Kosten: rund 4,9 Millionen Euro

Wärmeleistung Holzfeuerung: 3,4 Megawatt

Wärmeleistung Heizölfeuerung (zur Absicherung von
Spitzenlasten und als Reservekessel): 5,5 Megawatt

Holzbrennstoff-Einsatz: jährlich bis zu 6.000 Tonnen

Umwelt-Bilanz: minus 2.900 Tonnen CO2 im Jahr durch Einsparung von 1,1 Mio. Liter Heizöl bzw. 1,1 Mio. m3 Gas

Versorgung: derzeit 12 Gebäudeanschlüsse (Kliniken, Industrie, Gewerbe) an 3,5 Kilometer Nahwärmenetz

Zukunft: eine zusätzliche Nutzung zur Stromproduktion ist geplant


BioEnergie Allgäu GmbH & Co. KG

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