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Energie aus nachwachsenden Rohstoffen

Biomasse als nachwachsender Rohstoff und alternativer, natürlicher Energieträger gewinnt seit Jahren stetig an Bedeutung. Für die Energieversorgung werden insbesondere "NaWaRo" (nachwachsende Rohstoffe pflanzlicher Herkunft) wie Holz und Biogas verwendet, aber auch Wind, Wasser und Sonne können als natürliche, stets "nachwachsende" oder "erneuerbare" Quellen gesehen werden.

Biomasse wird zudem meist regional gewonnen, was zum einen mehr Unabhängigkeit von globalen Märkten schafft und zum anderen Investitionen und Wertschöpfung vor Ort sichert. Mit anderen Worten: Unsere Bioenergie wächst dort, wo wir gerne wandern oder joggen: vor unserer Haustür in den Wäldern des Allgäus.

Holzhackschnitzel aus heimischen Wäldern: Hauptenergielieferant für Holzheiz- und Holzheizkraftwerke.

Holz - der klimaneutrale Klassiker

Interessant ist Holz auch deswegen, weil es vor der Haustüre wächst - und immer wieder nachwächst, da die Forstwirtschaft in Deutschland seit Jahrhunderten nachhaltig betrieben wird.

Seine Gewinnung wie auch der Transport ist im Vergleich zu anderen Energieträgern, die gar per Bohrinsel gefördert werden müssen, äußerst unaufwändig und umweltfreundlich. Ein Beispiel: Eine 80-jährige Buche ist etwa 25 Meter hoch, hat eine Trockenmasse von 12 Tonnen Holz, dessen Energiemenge etwa 6.000 Liter Heizöl entspricht.

Wir von der BioEnergie Allgäu gehen sogar so weit, nur Holz aus der Region - und nur soviel, wie nachwächst - sowie Reststoffe aus der Landschaftspflege und Sägewerken zu verwenden. Damit gewinnen wir eine klima- und CO2-neutrale Energie, denn beim Verbrennen wird nur soviel CO2 freigesetzt, wie beim Wachsen der Luft entzogen wurde - und wie beim Nachwachsen in nachhaltiger Forstwirtschaft auch wieder entzogen wird.

Würde es stattdessen verrotten, würde die gleiche Menge CO2 abgegeben, ohne daraus einen Nutzen gezogen und beim Beispiel der Buche 6.000 Liter Heizöl gespart zu haben.

Gas aus vergärender Biomasse

Ausgangsstoffe für die Produktion von verbrennbarem Biogas sind sogenannte Substrate und Silagen, d. h. Klärschlamm, Gülle oder Speisereste, bisher nicht genutzte und damit kostenlose Pflanzen und Pflanzenreste oder gezielt zur Energieerzeugung angebaute Pflanzen. Das größte Potential zur Erzeugung von Biogasen hat damit die heimische Landwirtschaft; von 1999 bis 2007 stieg die Zahl der Biogasanlagen in Deuschland von 700 auf über 3.700.

Das bei dieser Vergärung bzw. anaeroben mikrobiellen Zersetzung in speziellen Faul-Tanks oder Silos enstehende Biogas enthält rund 60 Prozent Methan - je höher sein Anteil ist, desto energiereicher kann es verbrannt werden. Aus einer Tonne Schweinemist gewinnt man ca. 60 m³ Gas mit einem Methangehalt von 60 Prozent, aus einer Tonne Mais-Silage sogar über 200 m³ Gas mit ca. 52 Prozent Methan.

Auch wenn es verschiedene Fermentierungs- und Vergärungsprozesse sowie ein- oder mehrstufige Anlagen gibt, ist die Vorgehensweise im Prinzip einfach erklärt: Man gibt eine möglichst feuchte Pflanzenmasse in einen Topf, verhindert die Zufuhr von Frischluft, hält das ganze auf ca. 40 Grad Wärme und lässt es faulen, bis Gas entsteht. Mikroorganismen bauen durch Ihre Stoffwechselfähigkeit nun fast alle organischen Stoffe ab, in mehreren Phasen entstehen Säuren, Wasserstoffe und Oxide, aus denen sich später zum Teil das Methan bildet.

Das Gasgemisch wird kontinuierlich abgeführt, getrocknet und entschwefelt, um es dann der Verbrennung z. B. in Blockheizkraftwerken zuzuführen oder nach weiteren Reinigungsprozessen als Biomethan bzw. Bioerdgas in das Erdgasnetz einzuspeisen.

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Das Prinzip

Nachhaltigkeit.

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Gewonnen aus Biomasse:

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